Jakobuskapelle

 
Hier finden Sie weitere Information zur Jakobuskapelle auf dem Heidenberg


„Tankstelle” für Pilger und Wanderer Jakobus-Kapelle auf dem Heidenberg eingeweiht

Es ist ein Ort für Lichtspiele: Die hohen schmalen Kiefern werfen Schattenstreifen auf die Lichtung und in Bändern dringt das Licht auch in das kleine Holzgebäude ein. Aus 43 wuchtigen Eichenholzstelen besteht die neue Jakobuskapelle bei Kammerstein. Sie steht genau am Kreuzungspunkt des bekannten Kammersteiner Sagenwanderweges und des Jakobswanderweges.

Das Grundstück im geschichtsträchtigen Waldgebiet „Heidenberg“ hat die Gemeinde mit einem Grundbesitzer getauscht, damit die Kapelle direkt am Weg liegen kann. Es ist der einzig historisch und archäologisch nachweisbare Jakobsweg in Mittelfranken, auch wenn andere lautstark vermarktet werden.

Die Route des Weges, der von Nürnberg kommend über Nördlingen und Ulm nach Santiago di Compostella führt, ist nicht nur von Nürnberger Patriziern beschrieben worden. Ganz in der Nähe der Kapelle kann der Wanderer am Sagenwanderweg originale und archäologisch nachgewiesene Reste der über 1.000 Jahre alten Holzwege sehen.

Mit einem Festgottesdienst wurde die Jakobuskapelle in Kammerstein eingeweiht. Zahlreiche Ehrengäste und Hunderte Bürger wohnten diesem feierlichen Ereignis bei. Der Posaunenchor Kammerstein, die „Spurensucher“ und die Jagdhornbläser der Kreisjägervereinigung Schwabach umrahmten den Festakt.

Dem Anlass entsprechend wanderte eine Gruppe Pilger unter Leitung von Pfarrer Paul-Hermann Zellfelder aus Schwabach zur Kapelle. Ein kleiner Platz, mit Hunderten von Menschen inmitten hoher Bäume, wurde Schauplatz eines besonderen Ereignisses.

„In der heutigen Zeit ist der Mensch vorrangig mit dem Auto unterwegs“, sagte der Nürnberger Oberkirchenrat und Regionalbischof Professor Dr. Stefan Ark Nitsche im Beisein von Dekan Klaus Stiegler und dem katholischen Domkapitular und Dekan Alois Ehrl aus Schwabach.

Ebenfalls beteiligt waren das Pfarrersehepaar Daniela und Stefan Merz aus Kammerstein, Pfarrer Ekkehard Aupperle aus Barthelmesaurach und das ehemalige Pfarrersehepaar aus Kammerstein, Sabine Baier und Martin Bek-Baier.

Ort der Besinnung

„Überall gibt es Notrufsäulen und Tankstellen“, so der evangelische Regionalbischof weiter, für den eine Kapelle „ein Ort der Besinnung und Ruhe ist, eine Tankstelle oder auch Notrufsäule für uns.“ Mit dem Buch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling , habe ein Run auf diese Strecke mit dem Ziel Spanien begonnen, leitete Landrat Herbert Eckstein seine Worte ein. „Woanders werden Kirchen verkauft und im Landkreis Roth entstehen immer mehr Kapellen. Noch nie wurde eine Baugenehmigung schneller erteilt. Für diesen besonderen Ort dauerte es einen Tag“, ergänzte Eckstein.

Bürgermeister Walter Schnell berichtete von den ersten Schritten 2006 für diese Kapelle. „Ohne Unterstützung wäre deren Realisierung nicht möglich gewesen“, so Schnell. „Mit einem Kostenvoranschlag von 100000 Euro, der Förderung von 42000 Euro aus den Europäischen LEADER-Programm und sagenhaften 54500 Euro Spenden, schrumpfte die Belastung für die Gemeinde erheblich“, so der Bürgermeister der namentlich der Familie Kellner aus Barthelmesaurach dankte, die 10000 Euro spendete.

Weitere Pläne

„Aber wir haben weitere Pläne, um diesen Ort der Entschleunigung und Ruhe noch gastlicher zu gestalten“ sagte der Bürgermeister. So sei eine Trinkwasserversorgung geplant, was angesichts der heutigen Verordnungen allerdings kein leichtes Unterfangen sei. Schnell abschließend. „Ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass jeder Pilger hier einen Ort der Ruhe und Besinnung finden kann.“

Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp hat das Gebäude entworfen. Die etwa zehn Zentimeter breiten Zwischenräume zwischen Holzsäulen sind im Altarraum mit einem kunstvollen blauen Glas geschlossen, das der Glaskünstler Klaus-Leo Drechsel geschaffen hat. Ansonsten sind die Ritzen offen und lassen Wind und Wetter in das Innere der Kapelle. Aus dem Stein des Stehpults im Altarraum hat die Steinmetzin Verena Reimann die Schale der Jakobsmuschel aus Granit gehauen. An den Wänden hängen vier Texttafeln mit Gebeten. Der Boden besteht aus Steinplatten, die zwischen Rindenmulch liegen. Sie stammen aus dem Steinbruch Flossenbürg und erinnern damit an den beliebten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der im KZ hingerichtet wurde. In einer Ecke hängt der Stempel, den sich Pilger in ihre Pilgerhefte drücken können. Ein einfaches Kreuz aus Haselnusszweigen erinnert an die Arbeiter, die die Kapelle errichtet haben.

BEATRIX FRANK


Bilder der Einweihung am 24.07.2013


Hier finden Sie die Tafeln der Kammersteiner Jakobuskapelle.


Kammersteiner feierten Richtfest der Jakobuskapelle

JakobuskapelleKAMMERSTEIN - Nur wenige Tage nach Beginn der Errichtung der Jakobuskapelle im Heidenberg konnte das Richtfest der durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) geförderte Jakobuskapelle gefeiert werden. Zu diesem festlichen Anlass hatten sich viele Freunde der Jakobusbewegung an der Wegkreuzung des Jakobusweges von Haag nach Mildach mit dem Sagenwanderweg, am so genannten Rugstein im Heidenberg, getroffen.

Bürgermeister Walter Schnell war die Freude über diesen Anlass abzuspüren. Er ließ zunächst die Zeit von der ersten Idee einer Jakobuskapelle im Jahr 2007 bis zum heutigen Richtfest Revue passieren. Im LEADER-Arbeitskreis Schwabachtal-Heidenberg wurde seinerzeit ein einstimmiger Beschluss für die Errichtung der Jakobuskapelle gefasst und seitdem konsequent an der Realisierung dieses Projektes gearbeitet.

Er dankte in diesem Zusammenhang den LEADER-Verantwortlichen für den Landkreis Roth, insbesondere der Geschäftsführerin der LAG ErLebenswelt Roth e.V. Nadine Menchen und LEADER-Manager Ekkehard Eisenhut vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Uffenheim, der für die Bewilligung der LEADER-Anträge aus dem Landkreis Roth zuständig ist: „Sie haben das Projekt von Anfang an mit Rat und Tat unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt für uns als Gemeinde nicht machbar gewesen!“

Herzensanliegen aller Beteiligter

Jakobus Kapelle KammersteinEr dankte weiterhin Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp, dem geistigen Vater der Planung, und Architekt Fritz Hochreuther für dessen Bauleitung. Allen, auch Georg Stich dem Inhaber der ausführenden Zimmerei Stich, sei der Bau dieser Jakobuskapelle ein spürbares Herzensanliegen.

Bürgermeister Walter Schnell freute sich darüber, dass das ehrgeizige Projekt so viele regionale und überregionale Befürworter und Spender findet: „Der Beitrag der Gemeinde ist vor allem die Koordination und Bauleitung“, so Schnell. Weiterhin sei das Projekt ein Teil der Aufwertung des historisch belegten Jakobusweges von Nürnberg nach Konstanz, die seit Jahren ein Anliegen der Mitgliedsgemeinden der Kommunalen Allianz der Gemeinden Kammerstein, Abenberg, Büchenbach und Spalt sei.

Die Pfarrstelle Kammerstein wird künftig zu einem Viertel für die Betreuung der Jakobusbewegung zuständig sein. Die Gemeinde wolle sich zudem mit der Jakobuskapelle als offene und gastfreundliche Gemeinde präsentieren, die zu einem besonderen Erleben einlädt. Die Jakobuskapelle steht auch den Gemeinden in der Region für Gottesdienste oder Treffen zur Verfügung.

JakobuskapelleRaum für Spiritualität

Mit der Jakobuskapelle als ökumenisches Zeichen in der Natur werde ein Raum für neue Spiritualität geschaffen: „Ich wünsche mir, dass die Jakobuskapelle ein wichtiger Ort für viele Menschen wird, an dem sie Ruhe finden und Hilfe und Orientierung erfahren können.“

Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp ergänzte hierzu bei der Vorstellung seiner Planung, dass der Wald ein Ort der Ruhe sei, der von sich aus schon Spiritualität schaffe. In ihm sei ohnehin Ruhe vorhanden, die es galt in die Kapelle hineinzuholen. Aus diesem Grund seien auch die Wände mit Eichenstelen ausgeführt. Durch den Abstand der Stelen wird zudem die Lichtzufuhr ins Gebäude reguliert. Durch die Sonne, die den Raum umwandert, wird das besondere Streulicht im Wald auch in der Kapelle erlebbar, was durch die besondere Farbgestaltung der Glaselemente in der Apsis noch verstärkt werde. Der Kreisbaumeister dankte Bürgermeister Walter Schnell und der Gemeinde, dass das Projekt umgesetzt werde.

Hoher Anklang der Jakobusbewegung

Pfarrer Ekkehard Aupperle, selbst begeistertet Jakobuspilger, berichtete bei seiner Ansprache von seiner Begehung des Jakobusweges mit einigen Männern aus der Kirchengemeinde Barthelmesaurach, die auf positive Resonanz gestoßen sei: „Männer sollen sich bewegen und wollen etwas bewegen!“, dies wurde in tiefen Gesprächen deutlich. Insgesamt habe die Jakobusbewegung einen hohen Anklang gefunden. Ob dies nur an Hape Kerkeling liege, ließ der Geistliche unbeantwortet. Er und seine Pilgergruppe seien aber nur auf positive Resonanz gestoßen. Er äußerte den Wunsch, dass in der Jakobuskapelle ein Stempel für das Pilgerbuch angebracht werde.

Nach dem Richtspruch durch Georg Stich und seine Handwerker von der gleichnamigen Zimmerei Stich aus Roth sprach Pfarrer Stefan Merz noch den Pilgersegen, der den Pilgern im Kloster Roncesvalles zugesprochen wird, und bat um Gottes Segen für die Jakobuskapelle und deren Besucher.

Jakobuskapelle Kammerstein


Gemeinsam Jakobuskapelle bauen

JakobuskapelleJahr für Jahr wächst der Strom derer, die sich auf den Weg machen. Der Buchtitel von Hape Kerkeling ist sprichwörtlich. Auf dem Jakobsweg versammeln sich Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Ziel ist für sie nicht unbedingt das Grab des Apostels Jakobus, ihr Ziel ist der Weg, das Unterwegssein und die Begegnung mit sich selbst.

Viele Jakobuspilger möchten als andere Menschen in ihren Alltag zurückkehren. Oder sie möchten weg gehen, um verändert wieder zu kommen. Oberkirchenrat Michael Martin: „So ist das Reisen eng verbunden mit religiösen Erfahrungen. Ja, man kann wohl ohne Übertreibung sagen: Reisen und Religion das gehört irgendwie zusammen.“

Spirituelle Erfahrungen gefragt

Aus diesen Gründen will die Gemeinde Kammerstein den Jakobuspilgern und Naturfreunden eine spirituelle Erfahrung bieten und sie in der Gemeinde willkommen heißen. Dazu plant die Gemeinde Kammerstein den Bau einer kleinen Jakobuskapelle mit einem Rastplatz.

Durch die Gemeinde Kammerstein verläuft der wissenschaftlich nachgewiesene Jakobusweg Nürnberg-Schwabach-Gunzenhausen-Ulm-Konstanz. Viele Langstrecken- sowie Kurzstreckenpilger, Naherholer und Wanderer nutzen diesen besonderen Weg.

Landkreisgemeinden planen Aufwertung des Jakobusweges

Gerne besuchen Pilger auch die örtlichen Kirchen. Diese Räume zum Innehalten sind oft sehr weit weg von der eigentlichen Wegstrecke. Im Zuge der Aufwertung des Jakobusweges planen die Anliegergemeinden im Landkreis Roth unterschiedliche Aktivitäten. Der Beitrag der Gemeinde Kammerstein ist die Jakobuskapelle. Für diesen Zweck hat die Gemeinde Kammerstein ein Waldgrundstück erworben. Als Standort ist ein Platz am historischen Ruhstein vorgesehen. Die Jakobuskapelle soll mit Eichenholz aus dem Heidenberg gebaut werden und sich gut in die Natur einfügen.

Spenden und ehrenamtliche Arbeit

Die Finanzierung des Projekts soll vor allem durch die europäischen LEADER-Mittel und durch Spenden erfolgen. Außerdem können die Baukosten durch ehrenamtliche Mitarbeit reduziert werden.

Die Errichtung der Jakobuskapelle stellt für eine kleine Gemeinde einen Kraftakt dar, der alleine nicht gestemmt werden kann. Deshalb ist die Gemeinde Kammerstein auf Unterstützung von außen angewiesen. Ein Großteil der Mittel soll daher durch Spenden aufgebracht werden. Selbstverständlich wird sich auch die Gemeinde Kammerstein einbringen, wenngleich eine solche Baumaßnahme nicht zu den Pflichtaufgaben einer politischen Gemeinde zählt.

Baustein für Jakobuskapelle

Nachdem die Jakobuskapelle eine überregionale Bedeutung hat, brauchen wir auch Unterstützer des Projekts aus der gesamten Region. Wir wären sehr dankbar,  wenn auch Sie einen Baustein beitragen könnten. Gerne werden wir in der neuen Kapelle eine Tafel mit den Namen der Spender anbringen. Selbstverständlich stellen wir Spendenbescheinigungen aus.

Die Betreuung der Jakobuskapelle soll auf ehrenamtlicher Basis erfolgen. Dabei achten wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den christlichen Gemeinden in unserer Heimat. Dazu suchen wir auch ehrenamtliche Mitarbeiter.

Kammerstein ist eine offene und gastfreundliche Gemeinde. Mit Ihrer Hilfe würden wir gerne vielen Pilgern und Naturfreunden einen Ort der Ruhe, der Einkehr und der Orientierung bieten. Ihre Hilfe würde die Realisierung der Jakobuskapelle sehr erleichtern.

Unsere Bankverbindung:
Konto Nr. 83 717, BLZ 764 500 00 bei der Sparkasse Mittelfranken Süd, Kennwort „Baustein Jakobuskapelle“.


Aufwertung des Jakobusweges Nürnberg – Konstanz schreitet voran

Gemeinde Kammerstein als Mitglied der Kommunalen Allianz KABS leistet mit Jakobuskapelle wesentlichen Beitrag

Die Bürgermeister der Kommunalen Allianz (KABS) überzeugten sich vom Baufortschritt der Jakobuskapelle. v.l.n.r.: Bürgermeister Udo Weingart (Stadt Spalt), Bürgermeister Werner Bäuerlein (Stadt Abenberg), Bürgermeister Helmut Bauz (Gemeinde Büchenbach) und Bürgermeister Walter Schnell (Gemeinde Kammerstein).KAMMERSTEIN - Wer derzeit auf dem Jakobusweg von Haag nach Mildach im Heidenberg unterwegs ist, kann an der Wegkreuzung mit dem Sagenwanderweg, am so genannten Rugstein, geschäftiges Treiben von Handwerkern beobachten. An dieser Stelle errichtet die Gemeinde Kammerstein eine durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) geförderte Jakobuskapelle. Weiterhin soll an dieser Stelle ein Rastplatz entstehen. Bürgermeister Walter Schnell stellte seinen Bürgermeisterkollegen der Kommunalen Allianz der Gemeinden Kammerstein, Abenberg, Büchenbach und Spalt, kurz KABS, den aktuellen Baufortschritt der von Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp entworfenen Jakobuskapelle vor.

Er freute sich darüber, dass das ehrgeizige Projekt so viele regionale und überregionale Befürworter findet: „Die Spender für die Jakobuskapelle sind vielfältig. Die beiden Kirchen haben ihre Unterstützung zugesagt, aber auch unsere regionalen Banken, Gewerbetreibende und Privatleute“, so Schnell. Darüber hinaus werde die Pfarrstelle Kammerstein zu einem Viertel für die Betreuung der Jakobusbewegung zuständig sein.

Bereits seit dem Jahr 2007 ist es den KABS-Gemeinden ein Anliegen, dass der von Schwabach über Kammerstein, Büchenbach, Abenberg nach Spalt verlaufende und historisch nachgewiesene Jakobusweg, als gemeinsames Allianzprojekt beworben wird. So wurden in den letzten Jahren die Beschilderung und die Rastmöglichkeiten verbessert, aber auch im Rahmen des gebietsübergreifenden Kooperationsprojektes Bayerische Jakobuswege, das eingebettet ist in das transnationale Kooperationsprojekt „Europäische Jakobuswege“, verstärkt beworben.

Unterkunftsmöglichkeiten gesucht

Bürgermeister Walter machte deutlich, dass es wichtig sei, geeignete Übernachtungsmöglichkeit für die Pilger anzubieten. Viele persönliche Gespräche mit den Pilgern auf den Jakobusweg haben deutlich gemacht, dass diese nach einer einfachen und kostengünstigen Unterkunft suchen, die dem Grundgedanken ihrer Reise entspricht. Die KABS-Gemeinden begrüßen deshalb die Initiative „Pilgerherberge St. Martin“, die in Schwabach entstehen soll. Sie wäre ein weiterer wichtiger Baustein zur Aufwertung des Jakobsweges Nürnberg – Konstanz.