Bartholomäuskirche in Barthelmesaurach

Pfarrkirche St. Bartholomäus in Barthelmesaurach

Die St. Bartholomäus geweihte Kapelle in Barthel-mesaurach wurde im späten 14. Jahrhundert neu erbaut, da der Turm der heutigen Pfarrkirche aus dieser Zeit stammt. Das Langhaus wurde im Jahre 1804 errichtet. Erwähnenswert sind die Kreuzgewölbe, deren Rippen jedoch bis auf kleine Ansätze herausgeschlagen wurden.

Bemerkenswert auch die Anordnung der Kanzel direkt über dem Altar. Der Friedhof um die Kirche in Barthel-mesaurach wurde bereits 1599 erwähnt.

Georgskirche in Kammerstein

Georgskirche in Kammerstein

Zur ehemaligen Burganlage Kammerstein gehörte auch die alte Burgkapelle St. Georg, die erstmals 1330 in einem Ablassbrief erwähnt wurde. Am 8. Oktober 1461 wurde von Bayernherzog Ludwig die Burg und mit ihr die Kapelle niedergebrannt. Danach wurde vermutlich an ihrer Stelle eine gotische Chorturmkirche errichtet. 1654 brannte die Kirche ab und wurde notdürftig wieder aufgebaut. Obwohl 1747 im Auftrag der Ansbacher Hofkammer Reparaturen an der Kirche durchgeführt wurden, wurde 1748 die alte Kirche abgerissen. Nach den Plänen von Johann David Steingruber konnte 1749 bereits nach knapp 15 Monaten Bauzeit der Neubau von Pfarrkirche und Turm an gleicher Stelle in der heutigen Form geweiht werden. Nachdem die Kirche alle kriegerischen Auseinandersetzungen unbeschadet überstanden hatte, wurde die Kirche und des Turmes letztmalig von 1984 bis 1985 umfassend saniert.

Das Bauwerk stellt sich heute als eine unverfälschliche Kirche im Ansbacher Markgrafenstil dar. Der Turm an der Ostseite ist 28 m hoch. Der Friedhof wurde bereits 1687 errichtet, wo von heute noch stark verwitterte Steintafeln an der Friedhofsmauer künden.

Die Kirche ist täglich von 09:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Führungen können telefonisch beim Pfarramt Kammerstein (09122/3555) vereinbart werden.

Alte Aurachbrücke in Barthelmesaurach

Alte Aurachbrücke in Barthelmesaurach

Von einer Brücke wird bereits im Jahre 1530 berichtet. Diese wurde im Jahre 1749 neu ausgeführt. Als steinerne Torbogenbrücke zählt sie zu den bedeutendsten historischen Brückenbauwerken in der Region. Die Brücke wurde nochmals im Jahre 1906, 1927 und 1995/96 restauriert. Die Wirte der beiden Gasthäuser bedienten abwechselnd gegen Entgelt den Schlagbaum an der Brücke.

Im 19. Jahrhundert wurde der Vorspanndienst eine willkommene Einnahme; Pferde und Zugochsen der Barthelmesauracher Bauern halfen den schweren Fuhrwerken, die steilen Anhöhen auf beiden Seiten des Ortes zu überwinden.

Tabakanbau in der Gemeinde Kammerstein

Tabak

Kammerstein ist eine der größten Tabakanbaugemeinden in Deutschland. 18 landwirtschaftliche Betriebe produzieren auf ca. 225 ha Fläche rund 400 Tonnen Tabak. Bei über 80% des Anbaus handelt es sich um Virgintabake, der Rest gehört zur Sorte Burley.

Die Tabakbauern sind in der Erzeugergemeinschaft Bayern Tabak organisiert, deren Vorsitzender der Mildacher Landwirt Konrad Ammon ist.

Exulantendenkmal in Kammerstein

Exulantendenkmal am Kammersteiner Dorfplatz

Im Jahr 2000 wurde im Rahmen eines Künstler-wettbewerbs auf dem Kammersteiner Dorfplatz ein Exulantendenkmal errichtet. „Exulanten“ (von lat. exulate, außerhalb des Vaterlandes leben, in der Verbannung leben) ist seit dem 30jährigen Krieg die Bezeichnung für die zahlreichen Protestanten, die wegen ihres evangelischen Glaubens aus den habsburgischen und anderen katholischen Ländern vertrieben worden sind. Viele von ihnen fanden in Mittelfranken im Markgrafentum Ansbach eine neue Heimat. Mit ihrem tiefen Glauben und dem Festhalten am evangelischen Bekenntnis prägten sie für lange Zeit die Frömmigkeit dieser Religion. Thomas Volkmar Held aus Thalmässing-Stauf, auch einer von Exulanten besiedelten Regionen, hat im Jahr 2000 dieses Denkmal gestaltet, das an die Glaubensflüchtlinge erinnern soll. Auch heute zeugen in Kammerstein noch viele Familiennamen von den einstmaligen Exulanten.
Stellt man sich auf die Aussichtsplattform neben dem Exulantendenkmal und schaut von dort aus durch den Torbogen, sieht man einen Mann und ein Kind (Exulanten) im Tor stehen.

Im Zuge der Errichtung des Denkmals wurde auch der Kammersteiner Dorfplatz grundlegend saniert sowie zwei alte Dorfbrunnen wieder hergerichtet. Ein Dorfbrunnen wird jedes Jahr in der Osterzeit mit Eiern geschmückt.

Heidenberg

Heidenberg

Der am Fernsehsender weithin erkennbare Heidenberg ist ein beliebtes Wanderziel mit einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Landkreis Roth mit herrlichen Wanderwegen. Am Klammbach befinden sich acht Hügelgräber aus der Hallstattzeit. Der Reichsstraßen- und Sagenwanderweg vermittelt Geschichte und die Sagenwelt rund um den Heidenberg an 22 Stationen. Schnell fühlt man sich in das Mittelalter zurück versetzt.

 

Ölmühle

Heidenberg

Die Ölmühle bei Schnell's Kürbiskerne.

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Jakobuskapelle im Heidenberg

Heidenberg

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Jakobuskapelle im Heidenberg.

Durch die Gemeinde Kammerstein verläuft der wissenschaftlich nachgewiesene Jakobusweg Nürnberg-Schwabach-Gunzenhausen-Ulm-Konstanz. Viele Langstrecken- sowie Kurzstreckenpilger, Naherholer und Wanderer nutzen diesen besonderen Weg.

Im Zuge der Aufwertung des Jakobusweges, der durch die Orte Haag, Neppersreuth, Mildach und Haubenhof führt, wurde als Beitrag der Gemeinde Kammerstein 2012/2013 die Jakobuskapelle im Heidenberg gebaut. Zu finden ist sie am sog. Ruhstein im Heidenberg, nahe dem Gemeindeteil Neppersreuth.

Auf dem Jakobsweg versammeln sich Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Ziel ist für sie nicht unbedingt das Grab des Apostels Jakobus, ihr Ziel ist der Weg, das Unterwegssein und die Begegnung mit sich selbst.

Mit der Jakobuskapelle als ökumenisches Zeichen in der Natur wurde ein Raum für neue Spiritualität geschaffen. Es soll ein Ort sein, an dem Menschen Ruhe finden und Hilfe und Orientierung erfahren können.

Sommerkeller Barthelmesaurach

Heidenberg

 

 

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Sommerkeller Barthelmesaurach